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Nordansicht |
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Nanne Meyer, Il colosseum di Roma |
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Keine verschlossenen, emporsteigenden Traggerippe oder ein Labyrinth aus Stahl und Glas wendet sich der Stadt zu, sondern eine leicht modulierte Quartierbühne und die stetig steigende Kante einer einem Balkon ähnelnden Rampe. Für den Wanderer fast unbemerkt hebt sich der Balkon von der Waagrechten der Strasse bis zum Kulm, um wieder zum Ausgangspunkt abwärts zu fliessen. Diese Promenade wird zum Akt der Überwindung und des Überbrückens - zum Wunder des Weges. Genauso unbemerkt überwindet der Flaneur leichte Erhöhungen und Vertiefungen der Quartierbühne, die sich der Topografie des Ortes und den Gegebenheiten des Stadions angleichen. Bühne und Balkon verstehen sich als umgehende, begehbare nach aussen gewandte Stadtfassade eines nach innen ausgerichteten Stadionraumes. Das unbenutzte Stadion darf nicht ereignislos |
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